Rechtliche Betreuung · Verfahrenspflegschaft · Burgenlandkreis & Gera Telefon Mo–Fr 10–12 Uhr  ·  kontakt@buero-betreuung.de
Maximilian SporbertBetreuungsbüro Kontakt

Tätigkeitsbereich

Verfahrens­pflegschaft

Gerichtbetroffene PersonVerfahrenspflegerSichtweiseeinbringen

Die Verfahrenspflegschaft bezieht sich auf ein gerichtliches Verfahren. Aufgabe des Verfahrenspflegers ist es, die Interessen der betroffenen Person im Verfahren zur Geltung zu bringen und dem Gericht eine eigenständige Wahrnehmung der Situation zu ermöglichen.

I.

Rolle im konkreten gerichtlichen Verfahren

Ich spreche mit der betroffenen Person, verschaffe mir einen persönlichen Eindruck, sichte verfahrensrelevante Unterlagen und gebe dem Gericht eine sachliche Rückmeldung. Es geht nicht darum, die Entscheidung vorwegzunehmen, sondern die Interessen der Person praktisch wirksam in das Verfahren einzubringen.

Eine Verfahrenspflegschaft ist keine rechtliche Betreuung. Sie dient der Interessenvertretung in einem bestimmten Verfahren und endet grundsätzlich mit dessen Abschluss.

II.

Wann ein Verfahrenspfleger bestellt wird

Das Gericht bestellt einen Verfahrenspfleger, wenn die Interessen der betroffenen Person im konkreten Verfahren eigenständig wahrgenommen werden sollen. Ob eine Bestellung erforderlich ist, entscheidet das Gericht anhand des jeweiligen Verfahrens und der gesetzlichen Voraussetzungen.

III.

Vom Gespräch bis zur Rückmeldung

  1. Gespräche mit der betroffenen PersonGespräche sind kein formaler Zwischenschritt. Sie helfen dabei zu verstehen, wie die betroffene Person das Verfahren erlebt, welche Wünsche sie hat und welche Informationen für sie tatsächlich zugänglich sind.
  2. Unterlagen und Gutachten einordnenJe nach Verfahren können Beschlüsse, Berichte oder Gutachten eine große Rolle spielen. Der Verfahrenspfleger sichtet diese Unterlagen, prüft ihre Relevanz für das Verfahren und berücksichtigt, ob ihr Inhalt mit der betroffenen Person praktisch besprochen werden kann oder muss.
  3. Rechtliches Gehör im Blick behaltenDie betroffene Person darf nicht nur formal beteiligt sein. Informationen müssen so vermittelt werden, dass eine tatsächliche Äußerung zum Verfahren möglich wird. Genau hier kann die Verfahrenspflegschaft eine vermittelnde und strukturierende Funktion haben.
  4. Sachliche Rückmeldung an das GerichtDie Rückmeldung an das Gericht trennt Tatsachen, persönlichen Eindruck und Einordnung sauber voneinander. Sie soll nachvollziehbar machen, welche Interessen der betroffenen Person im Verfahren sichtbar geworden sind.
IV.

Keine rechtliche Betreuung, keine allgemeine Beratung

Verfahrenspflegschaft bedeutet

  • Bestellung für ein bestimmtes Verfahren
  • Interessenvertretung in diesem Verfahren
  • Gespräche, Unterlagen und Rückmeldung mit Verfahrensbezug

Nicht gemeint ist

  • allgemeine Dauerzuständigkeit
  • rechtliche Betreuung in anderen Aufgabenkreisen
  • allgemeine Rechtsberatung für unbeteiligte Dritte
V.

Was jetzt weiterhilft

Fragen zum Verfahren? Schreiben Sie uns.

E-Mail · jederzeitkontakt@buero-betreuung.de
Telefon · Mo–Fr 10–12 Uhr+49 176 41233015
Anschrift06722 Wetterzeube