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Maximilian SporbertBetreuungsbüro Kontakt

Hinweise zur rechtlichen Betreuung

Was ist Betreuung – und was nicht?

§BehördenGesundheitWohnenVermögen

Diese Seite gibt eine erste Orientierung dazu, was rechtliche Betreuung bedeutet, welche Aufgaben sie umfassen kann und wo ihre Grenzen liegen. Sie richtet sich an betroffene Personen, Angehörige und andere Beteiligte, die den Begriff besser einordnen möchten.

I.

Was rechtliche Betreuung bedeutet

Rechtliche Betreuung ist eine gerichtlich angeordnete Unterstützung für bestimmte rechtliche Angelegenheiten. Sie ist auf den konkreten Bedarf begrenzt und soll die Selbstbestimmung der betroffenen Person achten.

  1. Rechtliche Interessen wahrnehmenEin Betreuer unterstützt bei rechtlichen Angelegenheiten und vertritt die Interessen der betroffenen Person, soweit der gerichtliche Auftrag dies vorsieht. Pflege oder allgemeine Alltagshilfe sind damit nicht gemeint.
  2. Bestellung durch das GerichtDas zuständige Betreuungsgericht prüft, ob eine Betreuung erforderlich ist, hört die betroffene Person an und bestellt einen Betreuer. Angehörige oder Einrichtungen können eine Betreuung nicht selbst anordnen.
  3. Begrenzte AufgabenbereicheDer Beschluss legt konkret fest, wofür der Betreuer zuständig ist, etwa für Behörden-, Vermögens- oder Postangelegenheiten sowie für die Gesundheitssorge. Eine allgemeine Zuständigkeit entsteht daraus nicht.
  4. Konkrete rechtliche AufgabenDazu können Anträge, die Klärung von Ansprüchen, Schriftverkehr, Vermögensangelegenheiten und die Beauftragung geeigneter Dienste gehören. Persönliche Gespräche helfen, Bedarf und nächste Schritte abzustimmen.
  5. Nachrangig gegenüber anderen HilfenEine Betreuung darf nur eingerichtet oder fortgeführt werden, wenn andere Hilfen nicht ausreichen. Vorrang haben geeignete Unterstützungen, mit denen die Angelegenheiten ebenso gut ohne rechtliche Vertretung geregelt werden können.
  6. Selbstbestimmung stärkenWünsche und Entscheidungen der betroffenen Person sind maßgeblich. Unterstützung soll so gestaltet sein, dass eigene Fähigkeiten erhalten und, soweit möglich, Angelegenheiten wieder selbst wahrgenommen werden können.
II.

Was Betreuung nicht leistet

Ein Betreuer kann erforderliche Hilfen rechtlich organisieren oder beantragen. Er erbringt diese praktischen, pflegerischen oder therapeutischen Leistungen jedoch nicht selbst.

AUFGABENBEREICHAnträgeSchriftverkehrBehördenPflegeHaushaltshilfeFahrdienstNotruf 112Behandlung

Nicht Teil der Betreuung

  • Keine pflegerischen Maßnahmen
  • Keine Hilfe im Haushalt
  • Keine therapeutischen Leistungen

 

  • Kein Taxi-, Bring- oder Einkaufsdienst
  • Keine Wohnraumbeschaffung
  • Kein Krisen- oder Notdienst
III.

Wer im Notfall zuständig ist

Das Betreuungsbüro ist keine Notfallstelle. Bei unmittelbarer Gefahr oder einer akuten medizinischen Notlage wenden Sie sich direkt an die zuständigen Dienste.

Polizei
110
Feuerwehr und Rettungsdienst
112
Ärztlicher Bereitschaftsdienst
116 117
Telefonseelsorge
0800 111 0 111
IV.

Was jetzt weiterhilft

Unsicher, was zutrifft? Schreiben Sie uns.

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